Raceteam

Transalp 2017

Sieben Etappen von Mayrhofen nach Riva del Garda, ca. 18.000 Höhenmeter und 545 km liegen hinter mir. Mein Teampartner ist Mitte der Woche ausgefallen, und ich musste mich die restlichen Tage allein durchkämpfen. Gute Besserung von hier an Olli! Das war der einzige Wermutstropfen dieser Woche.
Wenn ich so die sieben Tage Revue passieren lasse, ist mir die 3.Etappe von St.Vigil-St.Christina als besonders atemberaubend in Erinnerung. Grandios an Sella, Langkofel und Grödnerjoch vorbei zu fahren. Aber jede Etappe hatte etwas Besonderes, und ich habe sie alle genossen. Mein Ziel war es, gesund und halbwegs munter in Riva durch den Zielbogen zu fahren.
Wir hatten jeden Tag blauen Himmel und Sonne. Manchmal sogar zu warm, aber alles viel, viel besser als bei Minusgraden am Idjoch zu stehen so wie in 2012.
Am 3. und 4. Tag wurde schon um 8 Uhr gestartet, nix für Morgenmuffel…Dafür war man dann auch früher im Ziel (meistens…).
Die zweite 100km Etappe stand am 4.Tag an und der Sprung in den Kalterer See war dann der kühlende und krönende Moment einer sehr heißen, kräftezehrenden Etappe.
Nach Trento als quirlige, italienische Stadt folgte das verschlafene Lavarone als Etappenort mit Bergdorfcharme und Ruhe.
Endlich war dann der siebte Tag da, aber komischer Weise war da auch ein bisschen Wehmut mit dabei, dass diese Woche jetzt bald vollbracht war.
Ab durch den Zielbogen in Riva, Finishertrikot überstreifen, in Rivas Altstadt mit einem dicken Eis belohnt, bevor es zur Finisherparty mit Hähnchen und Pommes, ganz vegan und healthy, ging.
So, jetzt genug TransAlp. Aber ich könnte immer noch so weiter schwärmen und habe jetzt wieder viel Power für kommende Aufgaben.
Morgen geht es mit zwei 4er-Teams zum Rad am Ring, 24h Rennen an die Nürburg.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.